Autorenblog von Juliane Seidel

Hallo in die Runde,

ich habe schon eine Weile keinen Lesungsbericht mehr geschrieben, zumeist weil es einfach nicht viel zu erzählen gab oder die Lesungen eher in kleinem Rahmen stattfanden. Erfreulicherweise bildeten die letzten beiden Veranstaltungen eine Ausnahme, denn es fanden sich durchaus Kinder ein, die den Abenteuern von Kim und seinen Freunden lauschten. Für mich war das eine gänzlich neue Erfahrung, denn bisher waren die Besucher meiner Lesungen deutlich älter, was ein wenig Umstellung und Improvisation erforderte.

Der Kinderrollenspieltag in Frankenthal war der erste seiner Art. Ausgerichtet vom Mantikor Verlag fand er am 15.10.2013 in der Stadtbücherei Frankenthal statt und es fanden sich durchaus eine Hand voll Kinder ein, die Rollenspielsysteme (Pen & Paper, Tabletop etc.) ausprobierten und einigen Passagen aus „Die lebenden Träume“ lauschten. Es wurden Fragen gestellt und die wundervollenen Zeichnungen bewundert. Auch Tanja war anwesend und stellte ihre unheimlichen Romane „Glasseelen“ und „Der Rebell“ vor. Es war eine schöne, kleine Veranstaltung, die sehr viel Spaß gemacht hat und im kommenden Jahr wiederholt werden soll. Ich bin gerne erneut mit von der Partie, um 2014 aus den „Vergessenen Kindern“ zu lesen.

Gestern fand schließlich die Lesung im Backdepot Wiesbaden statt. Obgleich ich nicht mit vielen Zuhörern gerechnet hatte, wurde ich vom letztendlichen Andrang positiv überrascht. 10 Kinder tummelten sich letztendlich im Backdepot und „verbannten“ die Erwachsenen in die hinterste Ecke 😉
Tanja hielt neben mir die Stellung, zeigte die Figuren und reichte Bilder herum, während ich jeweils zewi Szenen aus dem ersten und zweiten Band las. Auf diesem Weg wurde die Lesung eine lustige kleine Runde, bei der auch die Kinder ihre Fantasie spielen lassen durften. Auf die Frage hin, welches Geschöpf sie sich mit dem Traumspiegel holen würden, reichten die Antworten von Drache, 10 Hamstern, die sich mögen, bis hin zu einem fleischfressenden Dinosaurier. Auch die Idee, den großen Drachen Finn in etwas Kleines zu verwandeln wurde sehr kreativ umgesetzt – immerhin war auch eine Maus dabei.
Eine Stunde lang dauerte die Lesung und es war sehr schön, bunt und spannend, so dass die Lesung im Backdepot meine bisher schönste Veranstaltung war.
Vielen Dank an alle, die da waren und eine Stunde lang Kims Abenteuer miterlebt haben.

Soweit von meiner Seite – mein nächster Eintrag wird sich wieder dem zweiten Band widmen – es dauert nicht mehr lang, dann erscheint Band 2 der „Assjah“ Reihe.

Wir hören uns,
Juliane

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