Autorenblog von Juliane Seidel

Hallo ihr Lieben,

„Nachtschatten“ ist offiziell beendet und natürlich stehen schon die nächsten Projekte bei mir in der Pipeline, getreu dem Motto nach dem Buch ist vor dem Buch. Seit einiger Zeit arbeite ich an einem Herzprojekt von mir, das ich hier bereits ein paar mal erwähnt habe: „Was bleibt ist ein Versprechen“. Ich freue mich irrsinnig auf dieses Buch, auch wenn ich weiß, dass es mich enorm fordern wird. Aber es geht mir schon so lange im Kopf herum, dass ich es einfach schreiben muss.

Dieses Mal entferne ich mich von fantastischen Pfaden und begebe ich mich in den realistischen, queeren Jugendbuchbereich. Mein Hauptcharakter Sam begibt sich auf ein Roadmovie nach Amerika um den letzten Willen seines Großonkels Heinz zu erfüllen und darf sich dabei natürlich auch seinen eigenen Dämonen stellen. Das Projekt will ich auf jeden Fall bei Agenturen einreichen, wenn es weit genug gediehen ist und es reif dafür ist.

Da ich auf Facebook bereits die ersten Sätze gepostet habe, will ich euch diese hier auch nicht vorenthalten 🙂

Getreuer Emil,

nach all den Jahren ein Lebenszeichen von mir, dabei weiß ich nicht einmal, ob Du Dich noch an Deinen Freund Gustav, unsere gemeinsame Jugend und unser Versprechen erinnerst. Es tut mir leid, wenn ich mit diesem Brief alte Wunden aufreiße. Ich war schon immer egoistisch – Du hast mich von Anfang an richtig eingeschätzt, als ich Deinen wertvollsten Besitz stahl und nicht mehr hergeben wollte – aber ich muss versuchen meinen Frieden zu finden und das Versprechen einzulösen, das ich Dir unter dem alten Kirschbaum gegeben habe. Ich bin alt, Emil, und weiß, dass ich bald sterben werde – allein diese Worte zu Papier zu bringen, kosten mich mehr Kraft, als ich aufbringen kann. Dennoch ist es mir ein Bedürfnis, Dich um Verzeihung zu bitten. Mir ist bewusstgeworden, wie sehr die Tatsache auf meiner Seele lastet, dass ich nie den Mut aufbringen konnte, Dir gegenüber zu treten. Ich muss zurückgeben, was ich all die Jahre wie einen Schatz gehütet habe. Es ist an der Zeit, dass die Detektive zu Dir zurückkehren und unsere gemeinsamen Erinnerungen für kurze Zeit in Dir weiterleben. Und wenn die Zeit gekommen ist, kannst Du sie weitergeben, denn ich weiß, dass Du Kinder und Enkel hast, an die Du Deinen Schatz und vielleicht sogar unsere Geschichte weitergeben kannst.

Ich hoffe, euch gefällt der Anfang 🙂
Hin und wieder werde ich darüber posten und vielleicht einige Einblicke gewähren – haltet einfach die Augen offen.

Liebe Grüße und eine schöne Weihnachtszeit,
Juliane

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Kommentare zu: "Neues Projekt: Was bleibt ist ein Versprechen" (2)

  1. Hallo Juliane,
    der Einstieg klingt auf jeden Fall sehr interessant und wirft einige Fragen auf! Wie viel hast du denn bereits schon geschrieben?
    Liebe Grüße, Alex

    • Hallo Alex,
      freut mich sehr, dass dir die ersten Sätze gefallen. Aktuell bin ich am Anfang des 3. Kapitels, sprich es stehen ungefähr 45 Seiten. Mal schauen, wie schnell ich voran komme, spätestens wenn es an die Tagebucheinträge von Heinz geht, werde werd ich viel recherchieren müssen, aber ich freue mich darauf.

      Viele Grüße und schöne Weihnachten,
      Juliane

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