Autorenblog von Juliane Seidel

Archiv für die Kategorie ‘Personal’

Recherchematerial

Hallo ihr Lieben,

in den letzten Tagen habe ich mich mit Recherchematerial eingedeckt, das ich für mein neues Herzprojekt „Was bleibt ist ein Versprechen“ brauche. Meine Frau Tanja war so lieb, mich dahingehend zu unterstützen, so dass ich inzwischen einiges an Lektüre habe, die ich in den nächsten Wochen durchgehen werde. Ich glaube man kann gut erkennen, wo das Buch spielen wird und vielleicht auch welche Themen ich streifen werde. Natürlich steht auch „Nachtschatten“ 3 auf dem Plan, aber es juckt mir in den Fingern, endlich Sams Geschichte zu erzählen …

Recherche01
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Ich habe vor, euch immer mal wieder über dieses Projekt zu informieren, wenn denn Interesse besteht. Es wird ein Jugendbuch-Road Movie und ich denke, man sieht, wo es spielen wird.

Liebe Grüße,
Juliane

Preisaktionen – eine kritische Auseinandersetzung

Hallo in die Runde,

dieses Mal gibt es keinen Eintrag über laufende Schreibprojekte, anstehende Veröffentlichungen oder geplante Aktionen – stattdessen habe ich mich entschieden ein wenig über die Preisaktion zu berichten, die ich anlässlich der Veröffentlichung von „Ungebrochen“ gestartet habe: vom 01.05. – 31.05.2016 habe ich „Unantastbar“, den ersten Band der „Nachtschatten“-Trilogie auf allen Plattformen für 0,99€ angeboten. Ich gebe zu, dass ich diesen Schritt nie gehen wollte, da ich mich nie so verramschen und anbiedern wollte, aber auf Anraten einiger befreundeter Autoren, wollte ich den Schritt wagen. Ein wenig Hoffnung war natürlich dabei, das Buch auf diesem Weg aus der Versenkung zu holen, neue Leser zu gewinnen und vielleicht sogar weit genug in die Top „Was-auch-immer“ zu steigen und sich zu halten. Nach einem Monat bin ich doch ziemlich ernüchtert und habe für mich entschieden, auf solche Preisaktionen zukünftig zu verzichten. Erstmal die nackten Tatsachen:

Verkäufe via Amazon: 101 eBooks (bei 35% Tantiemen entspricht das 30,79€)
Verkäufe auf anderen Plattformen (via Tolino-Media): 46 eBooks (bei 70% Tantiemen entspricht das 31,88€)
Verkäufe gesamt: 147 eBooks (Einnahmen: 62,67€)

amazon

Verkäufe über Amazon

Tolino-Media

Verkäufe über Tolino-Media

Ich habe keine Ahnung, ob das ein guter Schnitt ist, aber ich persönlich denke, dass ich mit dem 0,99€ Angebot ziemlich versackt bin. Sicher, meine Werbemaßnahmen waren eher überschaubar – ich hab das Angebot auf Facebook beworben (sowohl auf meiner Autorenseite (inkl. bezahlter Werbeaktion), als auch in diversen Gruppen), einige Blogger haben es geteilt und darauf aufmerksam gemacht, ich hab es in Foren erwähnt und eine Hand voll Portale haben die Aktionmal in den News erwähnt (u.a. Indie-Welt). Meine Versuche Plattformen wie xtme.de zwecks Werbung zu erreichen, scheiterte, da zwar Interesse bekundet wurde, jedoch nicht mehr auf Mails reagiert wurde, als ich nachfragte, wie genau der Ablauf ist (was ich doch ziemlich unprofessionell fand). Im Nachhinein bin ich froh, keine dreistelligen Beträge für eine Werbeaktion ausgegeben zu haben, die mir wahrscheinlich auch keine nennenswert höheren Verlaufszahlen eingebracht hätte.

Spannend finde ich auch, dass doch gut 1/3 aller Verkäufe über Tolino liefen und ich dort trotz allem am Ende mehr verdiente. Das macht mir die Plattform echt sympathisch – da gibt es egal wie 70% Tantiemen, während Amazon diese nur bei Preisen zwischen 2,99€ und 9,99€ gewährt. Aus diesem Grund bleibe ich der Plattform treu, anstatt mich bei KDP zu verpflichten und nur Amazon als Plattform zu nutzen.

Letztendlich buche ich diese Preisaktion als Erfahrung und werde mir wohl zuküftig genau überlegen, ob ich mich wirklich noch einmal dazu hinreißen lasse. Es hat nicht den Erfolg gehabt, den ich gehofft hatte und ob die knapp 150 Käufer das Buch auch wirklich lesen, oder nur aufgrund des Angebots gekauft haben (und es schlussendlich auf einem Reader gehortet wird), ist halt auch die Frage. Neue Rezensionen gab es zumindest in den letzten fünf Wochen nicht, ob die Verkäufe von Band 2 wirklich positiv beeinflusst wurden, kann ich nicht beurteilen, da mir die Vergleichswerte fehlen. Wen es interessiert – Band 2 wurde bisher auf Amazon 37x verkauft, auf Tolino-Media 15x (das 2/3 zu 1/3 Verhältnis setzt sich auch hier durch).

Beschweren will ich mich aber nicht – wenn von den 150 Käufern nur 10 das Buch lesen und davon 8 den zweiten Band kaufen, ist das zumindest ein kleiner Erfolg. Dennoch hatte ich mir gewünscht, dass es das Buch wenigstens in die Top 1.000 und in einigen Genre-Kategorien in die Top 100 schafft, um nach der Preisaktion einfach eine bessere Chance zu haben, einen Platz in der Midlist zu halten. Das ist leider nicht geglückt – das Buch schaffte es den gesamten Monate leider nicht unter die 1.000 zu kommen, lediglich in einer Kategorie kam er auf Platz 88. Daher wird es wahrscheinlich ziemlich schnell wieder versacken.
Aber gut, reich wird man im Selfpublishing sowieso nicht. Das hab ich schon vor einer Weile eingesehen.

Liebe Grüße,
Juliane

Jahresrückblick 2015

Hallo ihr Lieben,

das Jahr 2015 geht zur Neige – Zeit für einen kurzen Jahresrückblick hinsichtlich meiner schriftstellerischen Arbeiten. Insgesamt erschien von mir ein Roman („Nachtschatten – Unantastbar„), eine Novelle („9 mm – Rotten Games„) und drei Kurzgeschichten („Vivaldis Farben“ – Heartbeatclub, „Zwillingsmond“ – Zusammen finden, „Amelies Vermächtnis“ – Love is Love). Zudem gab es im Sommer 2015 ein kostenfreies eBook zur „Nachtschatten“-Trilogie: „Blonder Engel„. Damit sieht meine Veröffentlichungs-Timeline folgendermaßen aus:

Nachtschatten01  Nachtschatten Blonder Engel rotten games 1400   

Insgesamt war 2015 recht positiv, was die Veröffentlichungen anbelangt, wenngleich ich es nicht geschafft habe den zweiten Band von „Nachtschatten“ zu beenden – dieser ist jetzt aber definitiv für März/April 2016 vorgesehen, immerhin wollen einige wissen, wie es mit Lily & Co weitergeht. Zudem stehen die Chancen gut, dass mein Herzprojekt „Assjah“ im Herbst 2016 im Monika Fuchs Verlag eine Neuauflage erlebt und 2017 endlich fortgesetzt wird. Ich freue mich schon sehr darauf Kims Abenteuer fortzuführen. Ansonsten plane ich die Kurzgeschichte „Zwillingsmond“ auszubauen und fortzuführen, ebenso will ich mich an den 4. Band zu „9 mm“ setzen. Ihr seht, es wird ein sehr umfangreiches Jahr 2016 – mal schauen, was ich davon schaffe.

Zu guter Letzt – wer wissen will, was ich in den letzten 12 Monaten gelesen habe, kann dies auf meinem Rezensionsblog „Like a Dream“ nachlesen. Insgesamt habe ich 2015 tatsächlich 100 Bücher gelesen, was mich wahnsinnig stolz macht:

2014-emailteaser

Damit verabschiede ich mich für dieses Jahr von euch und wünsche einen guten Start ins neue Jahr. Man liest sich.

Liebe Grüße,
Juliane

Beitrag „Zwillingsmond“

Hallo ihr Lieben,

die Anthologie „Zusammen finden“ ist seit einigen Wochen auf dem Markt – Zeit, euch meinen Beitrag „Zwillingsmond“ ein wenig besser vorzustellen. Die Grundidee zur Geschichte stammt aus einem Traum, den ich vor einiger Zeit hatte und den ich irgendwann einmal in einer Kurzgeschichte oder einem Roman umsetzen wollte. Darin ging es um zwei Magierschüler, die nur zusammen Zauber wirken können und sich einer düsteren Bedrohung stellen müssen. Ich hatte den Traum mehrfach hintereinander und wollte die Geschichte der beiden schon lange zu Papier bringen, daher bot es sich an, den Anfang ihrer Abenteuer für die Anthologie „Zusammen finden“ zu schreiben. Die Welt Adaan, in der „Zwillingsmond“ spielt ist hierbei ebenfalls nichts Neues – sie ist ein wesentlicher Bestandteil meiner Kinderbuchreihe „Assjah“, in der Nazar und Kiama zwar nicht vorkommen, dafür aber Annatar und Shamalla, die in „Zwillingsmond“ am Rande auftreten. Ich kenne Adaan einfach sehr gut und da es sich bei dieser Welt um eine stark magische Welt handelt, bot sie die passende Hintergrundwelt für meine Geschichte.

Da ich noch mehr Ideen zu Kiama und Nazar habe, werde ich die Geschichte in absehbarer Zeit ausbauen und weiterschreiben – immerhin wartet da noch eine mysteriöse, dunkle Bedrohung, der sich die beiden stellen müssen, von ihrer Beziehung zueinander einmal abgeseheZusammen finden_Cover-ebookn. Ihr dürft gespannt sein – ich hoffe, ich kann mich bald an eine Fortsetzung setzen. Wer die Geschichte noch nicht kennt, sollte sich „Zusammen finden“ zulegen – es sind tolle Geschichten enthalten: Krimi, Romantik, Erotik, Drama und Action – es ist für jeden etwas dabei 🙂

Inhalt „Zwillingsmond“

Magielinien, die Quelle der Macht eines Magiers scheinen dem jungen Zaubererlehrling Nazar verschlossen zu sein. Er versagt in seinen Prüfungen kläglich, sieht sich bereits am Ende seiner Laufbahn, bis ihm das Schicksal in der Nacht des Zwillingsmondes den wilden Magier Kiama in die Arme treibt. Zwischen den beiden jungen Männern entsteht im Licht der Monde mehr als körperliche Anziehung …

Teaser „Zwillingsmond“

Bei den Göttern! Nazar zwang sich zur Ruhe. Er versuchte die bohrenden Blicke auszublenden, um sich ganz auf den Zauber zu konzentrieren. Sein Kopf schmerzte vor Anstrengung, doch endlich fühlte er das leichte Prickeln, das von den Magielinien ausging. Widerwillig öffneten sie sich vor ihm. Er wollte gerade die Hand nach der Macht ausstrecken und den Zauber intonieren, als ihn ein unterdrücktes Lachen ablenkte. Dieser kurze Augenblick der Unaufmerksamkeit genügte, um die Verbindung zu den Magielinien zu verlieren.

Wer neugierig auf mehr ist, kann die Anthologie ab sofort auf Amazon erstehen – das Printbuch erscheint ebenfalls in den kommenden Tagen. Viel Spaß beim Lesen!

Juliane

PS: Wer am letzten September im Rhein-Main Gebiet ist, sollte sich den 26.09.2015 vormerken: Tanja und ich lesen an diesem Tag in der Gaststätte Bootshaus aus unseren Kurzgeschichten „Hunger“ und „Zwillingsmond“. Informationen unter: www.fechenheimer-literarturfestival.de

Liebster Award

Hallo in die Runde,

ich wurde gleich 2-fach für den Liebster Award nominiert – einmal von Marc Weiherhof und einmal von Kaye Alden. Vielen Dank an euch beide, dass ihr an mich gedacht und mich zu dieser Aktion eingeladen habt.

Interessanterweise hat sich Marc komplett auf Fragen zu meinem Leseverhalten beschränkt, während Kaye mir Fragen zum Schreiben stellte. Daher habe ich auch kein Problem damit, beide Fragenkataloge zu beantworten – die ersten 11 Fragen beziehen sich wohl auf meinen Rezensionsblog „Like a Dream“, die anderen 11 auf meine Autorentätigkeit (siehe „Regenbogentraum“).

Was ist der “Liebster-Award”?

Es geht darum, elf Fragen des Nominierers zu beantworten und im Gegenzug dafür weitere Blogger zu nominieren und ihnen ebenfalls elf Fragen zu stellen. Das Ganze dient dem Networking und dem Kennenlernen neuer Seiten, Blogs und vielleicht sogar Freunden. :)

Die Spielregeln

• Bedanke dich bei dem Autor/Blogger, der dich nominiert hat, und verlinke seine Website/seinen Blog.
• Verwende das Awardbild.
• Beantworte die 11 Fragen, die man dir gestellt hat.
• Formuliere im Anschluss daran 11 neue Fragen.
• Nominiere bis zu 11 weitere Autoren/Blogs und bitte darum, deine Fragen zu beantworten.
• Informiere die Nominierten natürlich über ihr Glück.

Unten findest du meine Antworten auf die mir gestellten elf Fragen, darunter folgend meine elf Fragen an “meine” Nominierten.

Hier die Fragen von Marc:

1. Taschenbuch vs. E-Book. Welches Format liest du am liebsten?
Das ist bei mir unterdessen ausgeglichen. Natürlich mag ich schön aufgemachte, gedruckte Bücher – gerade im Kinderbuch Bereich, aber ich habe auch die Vorteile der eBooks erkannt. Man hat eine große Bibliothek dabei, kann überall darauf zugreifen und 800 Seiten Wälzer liegen nicht wie ein Bleigewicht in der Hand.

Dennoch liebe ich Taschenbücher oder Hardcover. Gerade Bücher, die mich als eBook überzeugt haben, hole ich mir gerne noch für’s Regal.

2. Welches Buch hast du nie zu Ende gelesen?
Nachdem ich „Twilight“ auf Biegen und Brechen beendet habe, habe ich gelernt Romane abzubrechen, wenn sie mir nicht zusagen. Normalerweise breche ich selten Romane ab – in den letzten Jahren waren das die Bücher „Drachenkralle“ von Janika Hoffmann (ich kam einfach nicht in die Geschichte) und „Kuss der Wölfin“ von Katja Piel (irgendwann war das Sex-Level bei mir überschritten).

3. Welches ist dein Lieblingsbuch? Warum?
Da muss ich zwei nennen – „Die Bücherdiebin“ von Markus Zusak, weil das Buch einfach wundervoll geschrieben ist, unheimlich zu Herz geht und mich über alle Maßen beeindruckt und inspiriert hat. Und natürlich „Adrian Mayfield“ von Floortje Zwigtman, das mir nach dem „Twilight“-Desaster den Spaß am Lesen zurückgab. Die Autorin hat einen tollen Stil, lebendig und mitreißend. Sie erweckt Oscar Wilde zum Leben, ebenso das 19. Jahrhundert.

4. In welchem Genre tummelst du dich am meisten?
Beim Lesen bin ich zumeist im LGBT-Genre unterwegs, davon zu gut 80% im Gay Bereich. Ansonsten lese ich sehr gerne Kinder- und Jugendbücher, Fantasyromane und ungewöhnliche Dinge, die ich auf die Schnelle nicht beantworten kann. Mich muss der Klappentext ansprechen, dann bin ich auch in anderen Genre unterwegs.

5. Wie wichtig ist dir das Buchcover?
Sagen wir, sie beeinflussen durchaus meine Kaufentscheidung. Normalerweise müssen sie jetzt nicht unbedingt aufwendig und wahnsinnig kreativ sein, doch halbwegs ansprechend und gut gestaltet sollten sie schon sein. Ansonsten muss mich natürlich auch der Klappentext ansprechen, aber den schaut man sich zumeist nur an, wenn einem auch das Cover zusagt.

Ein Beispiel für ein Cover, das mich ziemlich begeistert hat und zum Buchkauf führte ist „Nightmares – Schrecken der Nacht“ von Jason Segel. Das Cover ist total klasse für ein Kinderbuch.

6. Was ist deine Meinung zu Kurzgeschichten?
Ich gebe zu, sie sind zu 90% nicht meine Welt. Ich lese hin und wieder Anthologien, aber am liebsten sind mir doch längere Geschichten, sprich Novellen oder ganze Romane. Für Zwischendurch okay, aber insgesamt bin ich nicht so der Fan von Kurzgeschichten. Das ist wahrscheinlich der Grund, weswegen ich keine schreiben kann.

7. Wer ist deine Lieblingsautorin? Dein Lieblingsautor?
Das überschneidet sich jetzt ziemlich mit meinen Lieblingsbüchern:
Markus Zusak für seine atemberaubende, kraftvolle Sprache
Floortje Zwigtman, für ihren lebendigen und mitreißenden Stil
Cecil Dewi, eine der wenigen Autoren im Gay Bereich, die es schafft erotisch zu schreiben, ohne jemals banal und platt daher zu kommen
Tanja Meurer, für ihre komplexen Geschichten, Welten und Ideen – ihre Kreativität hätte ich gerne.
Herman Hesse – muss ich dazu noch was sagen? Dieses Sprachgefühl, diese Tiefgründigkeit!

8. Bücher vs. Filme. Wer gewinnt bei dir?
Bücher!
Okay, ich gebe zu ich liebe auch Filme – es gibt einige Geschichten, die funktionieren nicht als Buch, sondern können nur auf der Leinwand richtig wirken. Dennoch mag ich doch lieber Bücher, ganz besonders wenn ich sie mit aktuellen Filmen vergleiche. Unterdessen gibt es kaum noch neue Filme, die mich wirklich reizen – leider.

9. Wie machst du im Netz auf dich aufmerksam (Werbung, Twitter, u.a.)?
Für meinen Rezensionsblog, oder? Ich nutze Facebook, habe auf Comicforum.de ein separates Forum, wenngleich ich da inzwischen eher selten online bin. Ansonsten – hm, gar nicht mal so sehr. Ich veranstalte hin und wieder Aktionen (Special Week) oder ich nehme an Onlineaktionen teil (Blogtouren, Blogger schenken Lesefreude etc.)

10. Spannung vs. Emotionen. Was ist dir wichtiger bei einem guten Buch?
Die Mischung macht’s! Es sollte beides vorhanden sein. Ich liebe Action und Spannung, mag aber auch das Knistern zwischen zwei Figuren, insofern ich das ganze nachvollziehen kann. Die Charaktere müssen glaubhaft daher kommen, ich muss mit ihnen mitfühlen können. Dennoch sollte in einem guten Buch nicht zu stark auf Liebe und Erotik eingegangen werden – und genau das ist der Grund, weswegen ich selten etwas mit romantischen Romanen anfangen kann. Leider gibt es viele  Bücher, wo die Handlung und Spannung schnell in den Hintergrund tritt, weil Figur A mit Figur B zusammen ist bzw. kommen soll. Ich will eine Geschichte lesen, in der es nicht nur darum geht, wie Mann/Frau seine(n) Partner(in) ins Bett bekommt. Das langweilt mich.

Daher lege ich Wert auf Geschichten, in dem die Handlung im Vordergrund steht und die Liebesgeschichte nur ein Nebenplot ist.

11. Muss ein Buch perfekt lektoriert sein, um dich zu überzeugen?
Was ist in diesem Zusammenhang schon perfekt? Perfekt muss es nicht sein, aber es sollte doch weitestgehend ordentlich daherkommen. Als Leser habe ich einen gewissen Anspruch an gute Literatur (da ich dafür ja auch Geld bezahle) und dazu gehört eben auch, dass ich nicht auf jeder Seite mit Rechtschreibfehlern konfrontiert werde oder gravierende grammatikalische Fehler enthalten sind. Ein paar Fehlerchen schleichen sich immer ein – das ist nur menschlich und dagegen sage ich nichts, aber wenn es den Lesefluss permanent stört und man auf einer Seite 5 Fehler und mehr findet, macht das keinen Spaß mehr.

Und die Fragen von Kaye:

1.) Unterscheidet sich dein Lieblingsgenre beim Schreiben und Lesen oder ist es identisch?
Teilweise gibt es Unterschiede, teils bewege ich mich da im Einklang. Ich lese wahnsinnig viel Gay Literatur, schreibe in dem Genre aber kaum etwas. Das wird sich in Zukunft zwar ändern, da ich die schwule Krimi-Novelle „Rotten Games“ herausbringen möchte und mich auch weiterhin in Tanja Meurers „9 mm“-Universum tummeln will, aber mein Hauptgenre als Autor ist die Kinder- und Jugendliteratur. Auch da lese ich viele Romane – zumeist fantastische Bücher, da ich Fantasy nach wie vor liebe, aber es reicht nicht an meinen Lesekonsum im LGBT Genre heran.

2.) Was fasziniert dich an dem Genre, in dem du am liebsten schreibst, am meisten?
Uff – das ist jetzt echt schwer zu beantworten. Ich beziehe die Frage mal auf Fantasy, da sich die meisten meiner Geschichten ja in diesem Bereich ansiedeln lassen. Ich mag es einfach mir Dinge auszudenken. Ganz egal ob es sich hierbei um andere Welten und andere Rassen, oder ich einige fantastische Komponente in die Realität packen kann – ich bewege mich gerne abseits des Alltags und der Realität. Da kann ich am meisten spinnen und mir Dinge ausdenken, denn den Alltag habe ich rund um die Uhr um mich – ich entfliehe dem ganze gerne.

3.) Ich gehe frech davon aus, dass du einen eBookReader hast. Welche Bücherart liest du darauf und für welche würdest du nie vom Papierbuch abweichen?
Ich habe in der Tat einen eReader und möchte ihn gar nicht mehr missen. Dort lese ich zumeist die LGBT Romane, die ich rezensiere – Gay Romance Bücher, die ich zur Verfügung gestellt bekomme. Das ist auch in der Bahn angenehmer, da ich durchaus schon aufgrund eines Buchcovers angesprochen wurde 😉

Wo ich nie von Papierbuch abweichen würde sind hübsch aufgemachte Kinderbücher. Ich liebe Hardcover, Illustrationen und Gimmicks im Text. Gute Beispiele hierfür sind „Darkmouth – Der Legendenjäger“, „Nightmares – Schrecken der Nacht“ oder die „Winston“-Reihe. Die sind einfach toll und würden als eBook nicht mehr funktionieren. Nahezu alle Kinderbücher wirken nicht auf einem Reader.

4.) Was ist dein Lieblingsbuch und warum?
Siehe Frage 3 von Marc 😉

5.) Warum schreibst du?
Eine Frage, die man episch lang oder extrem knapp beantworten kann – ich entscheide mich für Letzteres.

Ich schreibe, weil es mir Spaß macht und weil es mich nach einem stressigen Arbeitstag entspannt, in meine erdachten Welten und Erzählungen abzutauchen. Ich erzähle gerne Geschichten und wenn es jemandem gefällt und er meine Romane gerne liest, freut mich das natürlich. Aber für mich ist der Spaß am Schreiben am Wichtigsten.

6.) Welche Geschichten berühren dich am tiefsten?
Das ist nicht so leicht zu beantworten– so pauschal kann man das gar nicht sagen. Ich mag Geschichten, in denen vollkommen abtauchen kann, Charaktere, die mich mitreißen und mit ihrer Art gefangen nehmen oder der Stil so fesselnd ist, dass ich ein Buch nur schwer beiseitelegen kann. Obwohl ich selten belletristische Bücher oder Sachbücher lese, sind es zumeist diese (realistischen) Geschichten, die mich am meisten berühren. Es muss einfach stimmen.

7.) Was ist dein größter Traum, den du verwirklichen willst?
Puh mein größter Traum? Irgendwann möchte ich mal das Polarlicht sehen, da ich dieses Phänomen extrem interessant und wunderschön finde. Ansonsten würde ich unheimlich gern einmal mit Ottern schwimmen 😉

Im schriftstellerischen Bereich wäre es wohl die Fortführung von „Assjah“ bzw. das Zurückerhalten meiner Rechte an den Büchern, ebenso das Schreiben des Jugendbuches „Was bleibt ist ein Verspechen“, das mir seit einiger Zeit im Kopf herumspukt.

8.) Was hält dich davon ab?
Im Falle des Polarlichts – das Geld
Bei Schwimmen mit Fischottern – die Möglichkeit (ich glaube, so etwas ist unmöglich)
Die Rechte von „Assjah“ liegen bei meinem Verlag, da bleibt mir nichts anderes übrig, als zu warten, bis sie sie mir wiedergeben.
Und für „Was bleibt ist ein Verspechen“ bin ich definitiv noch nicht gut genug. Da will ich mehr an mir arbeiten und meinen Stil verbessern, bis ich mich an dieses Projekt wage.

9.) Was würdest du gerne können, wenn eine gute Fee dir einen Wunsch gewähren würde?
Teleportieren – ich hasse es ewig unterwegs zu sein (ich fahre täglich fast 2 Stunden mit dem Zug ins Büro, auch wenn ich dann zum Lesen komme). Oder Heilen – ich würde gerne Krankheiten aller Art heilen können.

10.) Du gewinnst 20.000 Euro und musst die zum Reisen ausgeben. Was machst du und wo?
Haha – siehe Frage 7/8. Ich würde in den Norden fahren, um das Polarlicht zu sehen. Oder eine Reise nach Schottland/Irland angehen. Davon träume ich schon lange. Und wenn dann noch was übrig bleibt stünde Japan auf dem Plan – da will ich irgendwann auch mal hin.

11.) Welche (tote) Person der Geschichte würdest du gerne einmal treffen und warum?
Ganz klar – Oscar Wilde. Wie gerne würde ich mich einmal mit ihm unterhalten. Er muss ein wahnsinnig faszinierender Mensch gewesen sein und auch wenn ich wahrscheinlich mit meinem Schulenglisch ziemlich aufgeschmissen sein würde. Eine weitere tote Person wäre Hermann Hesse – mich würde interessieren, wie der Mann war, das „Narziß und Goldmund“ geschrieben hat, das mich unheimlich beeindruckt hat.

Bei lebenden Personen wäre es Lynn Flewelling, Autorin der „Nightrunner-Serie“, die ich sehr mag. Da ich ihre Geschichten toll finde, würde ich zu gerne einmal mit ihr darüber plaudern.


Ich hoffe euch haben die Antworten gefallen. Auch ich habe mir mal ein paar Fragen ausgedacht, die gerne beantwortet werden dürfen:

  1. Was inspiriert dich beim Schreiben am meisten?
  2. Wie wichtig sind dir deine Fans, Rezensionen und das allgemeine Feedback?
  3. Welche Themen/Genres (außerhalb deiner üblichen Vorlieben) würdest du beim Schreiben gerne einmal aufgreifen/in Angriff nehmen?
  4. Wie wichtig ist dir die Recherche für ein Buchprojekt?
  5. Bist du eher der Vorab-Plotter oder entwickelt sich deine Geschichte beim Schreiben? Warum bevorzugst du Vorab-Plotten / Frei schreiben?
  6. Selfpublisher, Hybid- oder Verlagsautor? Womit fühlst du als Autor dich am wohlsten und warum?
  7. Welchen deiner Hauptcharaktere würdest du gerne einmal treffen und was würde er/sie sagen, wenn er/sie die Möglichkeit hätte, dir die Meinung zu geigen?
  8. Wo siehst du dich (als Autor) in 10 Jahren?
  9. Welche Bücher hast du momentan auf deinem Nachttisch liegen?
  10. Du hast die Chance in ein beliebiges Buch zu springen und die Geschichte mitzubestimmen – welches Buch wählst du und warum?
  11. Welche Zeitepoche würdest du gerne kennenlernen, wenn du die Gelegenheit dazu hättest und warum?

Taggen würde ich gerne:

Tanja Meurer, Jobst Mahrenholz, Stefanie Hasse, Cecil Dewi, Jana Walther und Chris P. Rolls, und natürlich jeden, der Lust hat.

Viel Spaß,
Juliane

 

Bücherliste 2014

Hallo in die Runde,

ich bin ein wenig spät dran für meine Bücherliste 2014, doch ich will dennoch nicht mit der Tradition brechen und einen Eintrag über meine gelesenen Bücher 2014 sprechen. Vorgenommen hatte ich mir 50 Bücher, die ich lesen wollte, insgesamt komme ich auf 87 (davon 1 abgebrochenes Werk und 2 unbeendete Romane, die ich 2015 fertig lese), da mir mein neuer Job seit Mitte des Jahres lange Zugfahrten beschert, die ich natürlich zum Lesen nutze. Zugegeben: 2014 waren viele Novellen dabei, ebenso 2 Bilderbücher („Lindbergh“ und „The Princes and The Treasure“), dafür lasse ich die Mangas, Comics und Kurzgeschichten weg, die ich ansonsten noch gelesen habe. Insgesamt habe ich 74 Buchrezensionen geschrieben (ohne die zahllosen Manga- und Comicrezensionen), nur 10 Bücher blieben ohne.

Für 2015 habe ich mir die magische Zahl 100 vorgenommen, mal schauen was daraus wird.

Hier eine allgemeine Statistik

Gelesene Bücher 2014: 85
Rezensionsexemplare: 66
Kaufexemplare, Gewinne oder Geschenke: 20
Abgebrochene Bücher 2014: 1
noch nicht beendete Bücher: 2
Gelesene Seiten 2014: 24.635

Bewertungsstatistik:
1 Stern: 5 Bücher
2 Sterne: 6 Bücher
3 Sterne: 21Bücher
4 Sterne: 33 Bücher
5 Sterne: 19 Bücher
Durchschnitt: 3,65 Sterne

Tops:
Ted van Lieshout: Bruder
Cecil Dewi: Tänzer & Schatten
Torben Kuhlmann: Lindbergh: Die abenteuerliche Geschichte einer fliegenden Maus

Flops:
Katja Piel: Kuss der Wölfin – Trilogie
Ally Blue: Paranormal Investigations – Hoffnung
Marc Weiherhof: Das Vermächtnis des Unbekannten

Genres:
Gay/Lesbian Romance / schwule/lesbische Literatur: 48 Bücher
Fantasy: 7 Bücher
Kinderbuch: 6 Bücher
Jugendbuch: 15 Bücher
Sonstiges (Belleristik, historische Romane, Krimi): 9 Bücher

Hier die Bücherliste:

Januar 1.169 Seiten
Rachel Aaron: Die Legenden von Eli Monpress,1: Meister der Stimmen, 348 Seiten (4/5)
Sabrina Zelezný: Kondorkinder: Der Fluch des Spiegelbuches, 467 Seiten (5/5) (Rezi)
Juli D. Finn: Leben und Liebe, 144 Seiten (3/5) (Rezi)
Karo Stein: Positiv verliebt, 210 Seiten (3/5) (Rezi)

Februar 314 Seiten
Stefanie Hasse: Schwarzer Rauch, 314 Seiten (3/5) (Rezi)

März 2.084 Seiten
Raik Thorstad: Nach der Hölle links, 562 Seiten (4/5) (Rezi)
S.B.Sasori: Der Sodomit, 312 Seiten (4/5) (Rezi)
Patrick Neese: Sieben Minuten nach Mitternacht, 216 Seiten (5/5) (Rezi)
Ted van Lieshout: Bruder, 178 Seiten (5/5) (Rezi)
Dennis Stephan: Der Klub der Ungeliebten, 240 Seiten (5/5) (Rezi)
Robin Sloan: Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra, 352 Seiten (3/5) (Rezi)
Kristian Bang Foss: Der Tod fährt Audi, 224 Seiten (3/5) (Rezi)

April 1.362 Seiten
Torben Kuhlmann: Lindbergh: Die abenteuerliche Geschichte einer fliegenden Maus, 96 Seiten (5/5) (Rezi)
Lynn Flewelling: Nightrunner 7 – Shards of Time, 432 Seiten (5/5) (Rezi)
Royce Buckingham: Die Karte der Welt, 606 Seiten (2/5) (Rezi)
Leann Porter: Die Rache des Sidhe, 228 Seiten (3/5) (Rezi)

Mai 1.573 Seiten
Frauke Scheunemann: Winston – Agent auf leisen Pfoten, 272 Seiten (4/5)
Lars Amend / Daniel Meyer: Dieses bescheuerte Herz, 325 Seiten (5/5) (Rezi)
Jan Guillou: Die Brückenbauer, 784 Seiten (5/5) (Rezi)
Ayano Yamane: Finder – Brandmal, 192 Seiten (2/5) (Rezi)

Juni 2.026 Seiten
David Leviathan: Letztendlich sind wir dem Universum egal, 400 Seiten (5/5) (Rezi)
Ben Aaronovitch: Der böse Ort, 400 Seiten (4/5) (Rezi)
J. Walter: Daniel und Ismael – Schwule Liebesgeschichten, 120 Seiten (4/5) (Rezi)
Paul Senftenberg: Narben, 140 Seiten (4/5) (Rezi)
T. C. Jayden: Kalte Ketten, 249 Seiten (4/5) (Rezi)
Jo Stephan: Mörderischer Anpfiff, 260 Seiten (3/5) (Rezi)
Chris T. Kat: Stubentiger wider Willen, 254 Seiten (3/5) (Rezi)
J.L. Langley: Soulmates – Ruf des Schicksals, 252 Seiten (4/5) (Rezi)
Regina Dürig: Katertag: Oder: Was sagt der Knopf bei Nacht?, 111 Seiten (4/5)
Celia Jansson: Wiedersehen mit Mark, 64 Seiten (4/5) (Rezi)

Juli 3.030 Seiten
J.L. Langley: Soulmates – Ruf der Freiheit, 286 Seiten (4/5) (Rezi)
Stephanie Hasse: Düstere Schatten, 318 Seiten (3/5) (Rezi)
Stephanie Hasse: Tiefdunkle Nacht, 312 Seiten (3/5) (Rezi)
Kay Monroe: Gayngels, 127 Seiten (1/5) (Rezi)
Jeffrey A. Miles / J.L. Phillips: The Princes and The Treasure, 55 Seiten (4/5)
Corinna Bach: Bodyguard – Spezialauftrag Liebe, 300 Seiten (5/5) (Rezi)
Div. Autoren: Gleich, Liebes, gleich ist das Essen fertig, 232 Seiten (4/5) (Rezi)
Katja Piel: Kuss der Wölfin – Trilogie, 800 Seiten (abgebrochen nach 600 Seiten, 1/5)
Aeryn Vescori: Traumweber, 400 Seiten (5/5) (Rezi)
Jan Guillou: Die Brüder, 432 Seiten (3/5) (Rezi)

August 2.495 Seiten
El Sada: Survive, 443 Seiten (3/5) (Rezi)
Chris P. Rolls: Bodycaught, 600 Seiten (3/5) (Rezi)
Stefanie Bender: Das Todesmal, 68 Seiten (4/5) (Rezi)
Laurent Bach: Mord auf Französisch, 247 Seiten (5/5) (Rezi)
Janne Teller: Nichts: Was im Leben wichtig ist, 144 Seiten (4/5)
Jennifer Gooch Hummer: Der Sommer, als Chad ging und Daisy kam, 352 Seiten (5/5) (Rezi)
Chris P. Rolls: Die Sache mit Jo und Mo, 216 Seiten (3/5) (Rezi)
Stephan Klemann: Lavat, 178 Seiten (4/5) (Rezi)

September 2.276 Seiten
Alexej Winter: Sekundensache, 196 Seiten (2/5) (Rezi)
Laurent Bach: Die zehn Plagen, 224 Seiten (5/5) (Rezi)
Patrick Ness: Mehr als das, 512 Seiten (5/5) (Rezi)
Chris P. Roll: (K)ein Kavaliersdelikt, 167 Seiten (3/5) (Rezi)
Josh Lanyon: Eine Leiche taucht ab, 240 Seiten (4/5) (Rezi)
Carol Grayson: Ballroom, 90 Seiten (1/5) (Rezi)
Victoria Schwab: Das Mädchen, das Geschichten fängt, 431 Seiten (4/5) (Rezi)
Kerstin Giers: Silber 1 – Das erste Buch der Träume, 416 Seiten (3/5) (Rezi)

Oktober 3.230 Seiten
Ally Blue: Paranormal Investigations – Hoffnung, 232 Seiten (1/5) (Rezi)
Kerstin Giers: Silber 2 – Das zweite Buch der Träume, 416 Seiten (2/5) (Rezi)
Friedrich Dönhoff: Ein gutes Leben ist die beste Antwort, 176 Seiten (5/5) (Rezi)
Andri Cuort: Liebe ist käuflich – Rache auch!, 208 Seiten (3/5) (Rezi)
Marliese Arold: Edgar und der sprechende Totenschädel, 304 Seiten (4/5) (Rezi)
Cecil Dewi: Parallelwelt, 438 Seiten (4/5) (Rezi)
T. C. Jayden: Riley Bacon: Feuer & Flamme, 81 Seiten (4/5) (Rezi)
Jana Walther: Nur eine Frage der Liebe, 232 Seiten (4/5) (Rezi)
Cecil Dewi: Tänzer & Schatten, 132 Seiten (5/5) (Rezi)
Corinna Bach: Vancouver Dreams (vorab), 219 Seiten (3/5)
Jonathan Stroud: Lockwood & Co 2 – Der Wispernde Schädel, 512 Seiten (4/5) (Rezi)
Katherine Hannigan: Die Wahrheit, wie Delly sie sieht, 280 Seiten (4/5)

November 1.789 Seiten
Diverse: Yep! Warum nicht anders?, 280 Seiten (4/5) (Rezi)
Marie Sexton: Erdbeeren, Zimt und Einsamkeit, 255 Seiten (4/5) (Rezi)
Leann Porter: Cooler als Caipirinha, 150 Seiten (4/5) (Rezi)
Tanja Meurer: Rauhnacht, 200 Seiten (5/5)
Christoph Poschenrieder: Das Sandkorn, 416 Seiten (4/5) (Rezi)
Jason Segel: Nightmares – die Schrecken der Nacht, 384 Seiten (5/5) (Rezi)
Catt Ford: A Strong Hand, 304 Seiten (3/5) (Rezi)

Dezember 3.087 Seiten
Amber Redd: Schattennebel, 198 Seiten (2/5) (Rezi)
Rhianne Aile: Tristan, 272 Seiten (4/5) (Rezi)
Rhianne Aile: William, 322 Seiten (3/5) (Rezi)
Bernhard Schlink: Die Frau auf der Treppe, 256 Seiten (2/5) (Rezi)
Martin Blasco: Der Weg nach al-Andalus – Vom Leben eines Mannes, der auf der Suche nach einem großen Schatz sich selbst fand, 120 Seiten (4/5)
Jan Guillou: Die Heimkehrer, 480 Seiten (3/5) (Rezi)
Katja Kober: Chaosprinz 1, 560 Seiten (4/5) (Rezi)
Katja Kober: Chaosprinz 2, 659 Seiten (4/5) (Rezi)
Marc Weiherhof: Das Vermächtnis des Unbekannten, 220 Seiten (1/5) (Rezi)

2014 nicht beendet:
Brunhilde Wittaut: Des Teufels Schreiber, 400 Seiten
C.R. Forster: Bittersüßes Vermächtnis, 316 Seiten

Man sieht, dass ich mich vorwiegend im Gay Bereich aufgehalten habe, und auch 2015 wird mich sehr oft in dieses Genre führen. Ich bin gespannt, was michdieses Jahr alles erwartet und welche Bücher mich komplett überraschen und begeistern werden. Wirklich brennend warte ich momentan auf kein Buch, höchstens auf „Der verschollene Prince“, die deutsche Ausgabe des ersten Band der „Captive Prince Trilogie“, der im Juni 201 erscheinen soll. Dennoch warte ich eher auf den 3. Band in Englisch, der hoffentlich dieses Jahr irgendwann herauskommt.

Ich lebe noch!

Hallo ihr Lieben,

sage und schreibe 2 Monate ist es her, seitdem ich mich zu Wort gemeldet habe (und dann nehme ich dieselbe Überschrift wie Finn vor einiger Zeit). Damals hatte ich gerade „Nachtschatten“ beendet und auf den Weg gebracht. Unterdessen gibt es bei diesem Projekt einige neue Entwicklungen – Ende des Monats kann ich vielleicht mehr berichten und es wird sich zeigen, was aus Lily, Silas, Adrian und Co werden wird

Unterdessen arbeite ich (mal wieder) an „Geisterkinder“. Noch bin ich am Überarbeiten der vorliegenden 200 Seiten aus dem Jahr 2010/2011 (dementsprechend viel muss geändert und angepasst werden, da mein damaliger Stil teilweise echt schrecklich war – unterdessen sind schon 25 Seiten dazugekommen), anschließend möchte ich die Geschichte zu Ende führen. Was ich danach damit anfange, weiß ich noch nicht. Einige Bewerbungen bei Kleinverlagen stehen noch offen, doch je länger ich auf eine Rückmeldung warten muss, desto sicherer bin ich mir, dass das Jugendbuch nicht ins Programm passt. Vielleicht wird das Buch doch noch mein erster Schritt Richtung Selfpublishing. Mal schauen – erst mal muss ich das Buch beenden, dann kann ich eine endgültige Entscheidung treffen.

Wer nun auf einen dritten Band zu „Assjah“ hofft, den muss ich leider enttäuschen. Obwohl ich bereits mit der Arbeit an „Der unsichtbare Feind“ angefangen habe, werde ich vorerst nicht zu Kim und Co zurückkehren, so gerne ich es auch möchte. Das hat verschiedene Gründe, die ich an dieser Stelle nicht auswalzen möchte. Zwei Dinge sind jedoch sicher:

  1. „Assjah“ wird irgendwann weitergehen! Ich hänge zu sehr an den Figuren, um sie gänzlich aufzugeben.
  2. „Assjah“ wird ab Band 3 nicht mehr bei Bookshouse erscheinen.

Meine anderen Projekte liegen momentan noch auf Eis – wahrscheinlich werde ich mich ihnen widmen, wenn ich „Geisterkinder“ beendet habe und auch die geplante Überarbeitung und Erweiterung von „Nachtschatten“ abgeschlossen ist. Das wird sich leider in die Länge ziehen, so dass es unwahrscheinlich ist, dass dieses Jahr ein neues Buch von mir erscheint. Hoffen wir, dass es 2015 besser laufen wird.

Bis dahin – man hört sich.

Liebe Grüße,
Juliane